Das Team

 

Dr. Yael Ben-Moshe

Yael Ben-Moshe, geboren 1978, arbeitet als Postdoktorandin an der Hebrew University, Jerusalem (2021-2029). She ist Lektorin für Medienwissenschaft, Film und Kulturwissenschaft an der Haifa Universität und dem Hadassah Academic College, Jerusalem. Als ehemalige Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) erhielt sie ihren Ph.D. zum thema Hitler’s Darstellung nach 1945 von der Technischen Universität, Berlin. Für ihre Postdoc-Forschung zu Terrorismus und Traumata im Zeitalter der „neuen Kriege“ erhielt sie das Presidential Fellowship, und ein DAAD-Forschungsstipendium am Zentrum für Zeitgeschichte Potsdam (ZZF). Parallel zu ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit veröffentlicht sie Artikel in israelischen Tageszeitungen und arbeitet mit lokalen und internationalen Medien zusammen.

Kernaufgaben: Datensammlung; Archivrecherchen bzgl. des Eichmann-Prozesses; Recherchen zu Filmmaterial aus Bromberg (1939) und den letzten Aufnahmen Hitlers (1945); PR und Medienpädagogik.
Kontakt: yael.ben-moshe@mail.huji.ac.il

Websitehttp://hcges.haifa.ac.il/index.php/en/staff/researchers?start=8 

Letzte Veröffentlichungen:

Picturing Hitler: Artificial Tension and the Historical Film. andererseits: Yearbook of Transatlantic German Studies, Vol 7/8, Bielefeld: Transcript Verlag (2020), 237-252.

This is Your Trauma, Not Mine! Terrorism and Trauma in Recent German Films . In V. Benkert (ed.), Unsere Väter, unsere Mütter. Deutsche Generation seit 1945. Frankfurt am Main: Campus Verlag (2020), pp. 105-129.

Dr. Tobias Ebbrecht-Hartmann

Tobias Ebbrecht-Hartmann, geboren 1975 in Düsseldorf, ist Assistant Professor (Senior Lecturer) für Visuelle Kultur, Film und German Studies an der Hebrew University of Jerusalem. Er ist Mitglied im Konsortium des Horizon 2020 Projekts “Visual History of the Holocaust: Rethinking Curation in the Digital Age” und wissenschaftlicher Berater im interdisziplinären Forschungslabor Spur.lab.

Kernaufgaben: Projektleiter
Kontakt: tobias.ebbrecht-hartmann@mail.huji.ac.il

Website: https://ef.huji.ac.il/book/dr-tobias-ebbrecht-hartmann

Letzte Veröffentlichungen:

Double-Occupancy and Delay: Claude Lanzmann, The Last of the Unjust, and the Archive. In: The Construction of Testimony: Claude Lanzmann’s Shoah and its Outtakes, eds. Erin McGlothlin, Brad Prager, and Markus Zisselsberger. Detroit: Wayne State UP (2020) , pp. 207-232.

Media Resonance and Conflicting Memories: Historical Event Movies as Conflict Zone. In: Memory Studies, 27.02.2020. https://doi.org/10.1177/1750698020907948 

Commemorating from a distance: the digital transformation of Holocaust memory in times of COVID-19. In: Media, Culture & Society. 24.12.2020. doi:10.1177/0163443720983276

Dr. des. Thomas Helbig

Thomas Helbig hat Bildende Kunst, Kunstgeschichte und Philosophie in Dresden und Berlin studiert. Er wurde an der Humboldt Universität zu Berlin mit einer Arbeit über Jean-Luc Godards Videoessay »Histoire(s) du cinema» promoviert, die von Michael Diers, Claudia Blümle und Volker Pantenburg betreut wurde. Er ist außerdem assoziiertes Mitglied am Exzellenzcluster »Matters of Activity. Image Space Material« und erarbeitet im Teilprojekt »Object Space Agency« ein Postdoc-Projekt zum Thema Screen Aesthetics. Zuletzt war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Dissertation, die mit einem Promotionsstipendium der Gerda Henkel Stiftung gefördert wurde, ist 2021 mit dem Rudolf Arnheim-Preis ausgezeichnet worden.

Kontakt: thomas.helbig@hu-berlin.de

Veröffentlichungen (Auswahl):

Video in the Work of Jean-Luc Godard, eingeleitet und zusammengestellt von Thomas Helbig, in: Dieter Daniels und Jan Thoben (Hg.), Video Theories: A Transdisciplinary Reader (Critical Media Aesthetics), New York/ u.a.: Bloomsbury Academic 2021, Forthcoming [Link]

„Das Leiden ist kein Star“ – Leid als Leitmotiv in Jean-Luc Godards ‚Histoire(s) du cinéma‘, in: Erika Benini und Anne Eusterschulte (Hg.), Kritik(en) des Leidens, Berlin: Neofelis 2022 Forthcoming [Link]

Aby Warburg, Briefe (Gesammelte Schriften, Studienausgabe, Zweite Abteilung, Bd.V.1,2), hg. von Michael Diers und Steffen Haug mit Thomas Helbig, Berlin: De Gruyter 2021 [Link]

Devorah Huber

Devorah Leah Huber, geboren 1992 in Missouri, USA, ist studentische Mitarbeiterin im Filmikonen-Projekt, sowie MA-Studentin in Prähistorischer Archäologie an der Hebrew University of Jerusalem. Sie schloss ihren BA in Archäologie und Jüdischer Geschichte mit dem Schwerpunkt Holocaust-Studien ebenfalls an der Hebrew University ab.

Kernaufgaben: Datensammlung; Recherche von Dokumenten, Quellen und Forschungsliteratur; Unterstützung bei der verschiedenen Projekten.
Kontaktdevorah.huber@mail.huji.ac.il

Aya Jubeh

Aya Jubeh, geboren 1995 in Jerusalem, ist studentische Mitarbeiterin im Filmikonen-Projekt, sowie MA-Studentin in Germanistik an der Hebrew University of Jerusalem. Sie schloss ihren BA in Anglistik und Journalismus, sowie ein Zertifikat in Pädagogik, ebenfalls an der Hebrew University ab.

Kernaufgaben: Holocaust-Diskurse im palästinensichen und arabischen Raum; Assistenz bei Recherchen zum Wiener Filmmaterial (Lipaja), des Eichmann-Prozesses, sowie The 81st Blow.
Kontakt: aya.jubeh@mail.huji.ac.il

Dr. Evelyn Kreutzer
(ehemalige Mitarbeiterin)

Evelyn Kreutzer ist Postdoktorandin und Video-Essayistin an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, sowie „Associate Editor“ von [in]transition: Journal of Videographic Film & Moving Image Studies. Sie schloss ihre Promotion in Screen Cultures an der Northwestern University mit einer Dissertation über Traditionen der europäischen klassischen Musik im amerikanischen Bildungs-, Avantgarde-, und Comedy-Fernsehen zur Zeit des kalten Krieges ab (2020).

Kernaufgaben: Video-Essays und/als historische Forschung; Material- und Verwendungsgeschichte Eva Brauns privater Filmaufnahmen.
Kontakt: e.kreutzer@filmuniversitaet.de

Letzte Veröffentlichungen:

Evelyn Kreutzer und Noga Stiassny, “Digital Digging: Traces, Gazes, and the Archival In-Between.” Research in Film and History. Audiovisual Traces, no. 4 (February 2022): 1–13. ttps://doi.org/10.25969/mediarep/18100.

Evelyn Kreutzer, “Mediating and Disrupting the Flow: Classical Music Conventions in the Performance and Video Art of Nam June Paik and Charlotte Moorman.” Music, Sound, and the Moving Image, 14:2 (Winter 2020), pp. 141-148.

Evelyn Kreutzer und Ariel Avissar, “Once Upon a Screen: Screen Traumas and Cinephilic Hauntings” The Cine-Files, Issue 15 (2020): http://www.thecine-files.com/once-upon-a-screen-introduction

Daniel Körling

Daniel Körling, geboren 1989 in Meschede, ist Promotionsstudent der Filmuniversität KONRAD WOLF mit einem MA im Fach Geschichte der WWU Münster und einem MA im Fach Filmkulturerbe der Filmuniversität KONRAD WOLF. Sein Promotionsvorhaben beschäftigt sich mit der motivischen Entwicklung des deutschen historischen Films im gesellschaftlichen und politischen Kontext vom Ende der Weimarer Republik bis in die Gegenwart.

Kernaufgaben: Datensammlung; Webpräsenz; Materialgeschichte zu Der ewige Jude
Kontakt: Daniel.Koerling@filmuniversitaet.de

Efrat Komisar

Efrat Komisar promoviert in Geschichtswissenschaften an der Hebrew University of Jerusalem. Sie schloss einen MA in Holocaust-Studien am Institute of Contemporary Jewry (inzwischen the Department of Jewish History and Contemporary Jewry) an der Hebrew University ab. Ihr Fokus liegt vor allem auf visuellen (fotografischen und filmischen) Dokumenten aus dem Warschauer Ghetto (vom Zeitpunkt seiner Errichtung bis zum Juli 1942).

Kontakt: efrat.komisar@gmail.com

Fabian Schmidt

Fabian Schmidt, geboren 1972 in Lübeck ist Diplom-Soziologie und MA Filmkulturerbe. Er ist derzeit Doktorand an der Filmuniversität Babelsberg, wo er als Seminarleiter einen Lehrauftrag ausübt. Seit 2019 arbeitet Fabian Schmidt als Peer-Reviewer für Apparatus Journal, und seit 2021 wissenschaftlicher Mitarbeiter im HUJI Team des Horizon 2020 Projekts “Visual History of the Holocaust: Rethinking Curation in the Digital Age”. Darüber hinaus ist er Regisseur und Autor eines staatlich geförderten Kino-Dokumentarfilms über die Holocausterinnerung mit dem Arbeitstitel: „Atrocity Film“ (Schiwagofilm, geplante Veröffentlichung: 2022).
Er erhielt den Abschlusspreis der Filmuniversität für die beste MA-Arbeit (2018) und den Karsten-Witte-Preis für den besten filmwissenschaftlichen Aufsatz der AG FIlmwissenschaft der Gesellschaft für Medienwissenschaft (2021) für seinen Aufsatz „The Westerbork Film Revisited – Provenance, the Re-Use of Archive Material and Holocaust Remembrances“.

Kernaufgaben: Dateninfrastruktur und Datenmanagement; Untersuchung von Provenienz und Verwendungsgeschichte des Westerborkmaterials.
Kontakt: fabian.schmidt@filmuniversitaet.de

Letzte Veröffentlichungen:

Fabian Schmidt, Alexander Oliver Zöller: Towards a Forensic Cinema. Assembling an evidentiary filmography of the genocide (1933-1945), in: Research in Film and History (ISSN 2627-5848, upcoming).

Fabian Schmidt, Alexander Oliver Zöller: Atrocity Film, in: Apparatus. Film, Media and Digital Cultures in Central and Eastern Europe, No. 12 (2021), 1-80, DOI: http://dx.doi.org/10.17892/app.2021.00012.223.

Fabian Schmidt: The Westerbork Film Revisited: Provenance, the Re-Use of Archive Material and Holocaust Remembrances, in: Historical Journal of Film, Radio and Television, no. 40/4 (2020), 702-731.

Dr. Noga Stiassny

Noga Stiassny ist Postdoktorandin am European Forum, Hebrew University of Jerusalem. Sie promovierte in Kunstgeschichte an der Universität Hamburg als Mitglied des Graduiertenkollegs “Vergegenwärtigungen: Repräsentationen der Shoah in komparatistischer Perspektive” (2016-2020), und Gastwissenschaftlerin an der Amsterdam School for Heritage, Memory and Material Culture (AHM) der University of Amsterdam (2018-2019). Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im EU Horizon 2020 Projekt “Visual History of the Holocaust: Rethinking Curation in the Digital Age”.

Kernaufgaben: Recherchen zu Material aus nicht-filmischen Bereichen der Kunst und Online-Kultur; Material- und Verwendungsgeschichte des Filmmaterials vom April-Boykott 1933.
Kontakt: noga.stiassny@mail.huji.ac.il

Letzte Veröffentlichungen:

Evelyn Kreutzer and Noga Stiassny, “Digital Digging: Traces, Gazes, and the Archival In-Between.” Research in Film and History. Audiovisual Traces, no. 4 (February 2022): 1–13. ttps://doi.org/10.25969/mediarep/18100.

Stiassny Noga. 2021. ‘Travelling Landscapes and the Potential of Artscapes’. Memory Studies Journal. https://doi.org/10.1177/17506980211045599

Noga Stiassny. 2020. “Occupying (Imagined) Landscapes”. In: Jeremy Taylor (ed) Visual Histories of Occupation: A Transcultural Dialogue. London: Bloomsbury, 247-268. http://dx.doi.org/10.5040/9781350167513.ch-011.

Noga Stiassny. 2018. “Beyond the Local Discourse: Re-Thinking the Israeli-Jewish ‘Hitler-Wave’”. Israel Studies, 23 (2): 118–141  https://doi.org/10.2979/israelstudies.23.2.06

Prof. Dr. Chris Wahl

Chris Wahl ist Professor für das Audiovisuelle Kulturerbe an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, Leiter des Master-Studiengangs Filmkulturerbe und stellvertretender geschäftsführender Direktor des Brandenburgischen Zentrums für Medienwissenschaften (ZeM). Er ist Mitbegründer und Co-Kurator von moving history – Festival des historischen Films sowie Mitglied im Board der UNESCO-City-of-Film Potsdam.

Kernaufgaben: Projektleiter
Kontakt: c.wahl@filmuniversitaet.de

Letzte Veröffentlichungen:

Versionen und Appropriationen – Ein Plädoyer für das kritische Edieren von Ufa-Sprachversionsfilmen und Riefenstahls Triumph des Willens. In: Beihefte zu editio 49 [erscheint 2021].

Film als kulturelles Erbe. In: Britta Hartmann / Ursula von Keitz / Thomas Schick / Michael Wedel (Hg.): Handbuch Filmwissenschaft. Stuttgart: Metzler [erscheint 2022]. 

Alexander Zöller

Alexander Zöller, geboren 1979, ist Doktorand, ehemaliger Stipendiat des Brandenburgischen Zentrums für Medienwissenschaften (ZeM) und Lehrbeauftragter im Master-Studiengang “Filmkulturerbe” an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf den Bereichen audiovisuelle Medien im Nationalsozialismus sowie der Geschichte und Entwicklung der deutschen Filmarchive im 20. Jahrhundert.

Kernaufgaben: Koordination der Archivrecherchen in Israel und Deutschland; Material- und Verwendungsgeschichte der Propagandafilme aus dem Warschauer Ghetto.
Kontakt: alexander.zoeller@filmuniversitaet.de

Letzte Veröffentlichungen:

Fabian Schmidt, Alexander Oliver Zöller: Atrocity Film, in: Apparatus. Film, Media and Digital Cultures in Central and Eastern Europe, No. 12 (2021), 1-80, DOI: http://dx.doi.org/10.17892/app.2021.00012.223.

Fabian Schmidt, Alexander Oliver Zöller: Towards a Forensic Cinema. Assembling an evidentiary filmography of the genocide (1933-1945), in: Research in Film and History (ISSN 2627-5848, upcoming).